Der Name Krapinske Toplice wurde zum ersten Mal im Jahr 1334 in der Einschreibung der Pfarrgemeinde der Zagreber Diözese als die Pfarrkirche Sancti Trinitatis de Toplice ( Die Heilige Dreieinigkeit ) erwähnt. Wir können aber annehmen, dass es die Pfarrkirche auch früher gab.
Die Urgeschichte
Im Gebiet heutiger Gemeinde Krapinske Toplice wurden sogar Mammutstoßzähne erfunden, sowie zwei Steinäxte aus dem Neolithikums. Fossilien die in Krapinske Toplice gefunden sind, stammen aus dem Pannoniensee und gehören zum Miozän.
Die Römerzeit
Aus dieser Zeit wurde nur ein Kilometerstein erhalten und da wie Römermünzen gefunden haben, glauben wir, dass Krapinske Toplice in dieser Zeit als «Aquae vivae» ( «das lebhafte Wasser» ) berühmt waren.
Xenodochium
Der Graf Franjo Kegleviæ war der erste Besitzer der in die Entwicklung von Krapinske Toplice investiert hat. Es wurde ein Dokument in dem steht, dass Franjo Kegleviæ ein Xenodochium erbaut hat, erfunden. Das war ein Gebäude das zum Gästeempfang diente ( griechisch: ksenos – fremd; dehomai – in Empfang nehmen ) und das sich zwischen der Kirche und der Badeanstalt findete. Es konnte sieben ledige Frauen empfangen. Daraus können wir herausfinden, dass Xenodochium ein Vorläufer von Krankenhaus ist.
Neuere Zeit
Der erste Hinweis vom Gebrauch der Quellen datiert aus Jahr 1772, wenn hier drei warme Quellen existierten. Davon wurde nur das mittlere – sogenannte herrschaftliche Bad bedeckt. Allerdings wurde der Ort, nach dem erfundenem Münzen aus der Römerzeiten als «Aquae vivae» ( «das lebhafte Wasser» ) bekannt.
Im Jahr 1792 wurde über dem herrschaftlichen Bad ( Gospodska kupelj ) das neue Bad Dubrava mit einem Becken aufgehabt. Erst 16 Jahre später, also 1808, wurde über dem oberen Bad das Bad Rukavina erbaut. Im Anfang des 19. Jahrhunderts sind die obere Bäder im Besitz von Grafen Kegleviæ und die untere Bäder mit dem Bad Rukavina im Besitz der Gräfin Oršiæ.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts kauft Jakov Badl neuerbaute Bäder und baut auch neue – Jakobs Bad, Marias Bad und Volksbad. Er baut auch ein Hotel, Restaurant und Kurhaus. So hat Jakov Badl, ein Pferdeverkäufer der sein Ischias genau in diesem Wasser ausgehärtet hat, ein Danke zu Krapinske Toplice gesagt und damit hat er die Entwicklung von Krapinske Toplice als ein Kurort, das damals sehr populär und mondän war, festgesetzt. Die Elite von Österreich - Ungarn hat sehr oft diesen Kurort besucht um sich zu erholen und Kummer um ihre Gesundheit zu machen.
Das Jakobs und das Marias Bad sind genau über den Thermalquellen erbaut und an der Wand des Gebäudes steht ein geschnitzte kroatische Wappen mit der Quelle und Anschrift «Aquae vivae» und dem Text: « In Ehre der Heimat und Wert der Menschheit. MDCCCLXII.» Damit hat Jakov Badl das grundsätzliche Schlagwort und die Leitidee im Aufzug von Krapinske Toplice formuliert.